Kategorie: Politik

  • Binix

    Gesellschaft ohne Telekommunikation

    Ursprünglich mal Bitel genannt, beschäftigt sich die Gesellschaft heute nicht mehr mit Kleinigkeiten. Zwar verspricht sie neueste Technik wie Glasfaser, braucht dann aber 2 Jahre, um den Anschluss freizuschalten.

    Auftragsbestätigung: niente, nix

    Auskünfte: niente, nix

    Service: niente, nix

    Nur noch für Geschäftskunden will man da sein, sprich: nur für sich selbst, die Stadt, das Dorf, die Kommune und die vielen öffentlichen Bediensteten.

    Privatkunden verweist man an die Baufirma, die die Arbeiten ausführt oder den eigentlichen Betreiber, eine Gesellschaft australischer Investoren.

    Die Baufirma selbst ist die netteste, hat auffallend aktive Bautrupps, gibt bereitwillig Auskunft und kommt den Bürgerinnen und Bürgern gern entgegen.

    Der Betreiber meldet die Arbeiten nur verzögert fertig bei der Binix, Gesellschaft ohne Telekommunikation.

    Endgeräte von ‚Drittanbietern‘ unterstützt man nicht, man wird also als Privatkunde gezwungen, Geräte einer einzigen Herstellerfirma zu kaufen und zu installieren.

    Das dürfte deutschen Marktregularien völlig entgegenstehen und einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten.

    Egal, was die Bürgerinnen, Bürger oder Juristen sagen: Service ist lästig. Wie immer in Bielefeld. Zwar nennt sich eine Abteilung ‚Kundenservice‘, aber es reicht ja, wenn man sich so nennt.

    Dann ist man auf dem Papier zumindest existent, die oberen Herrn können drauf verweisen.

    Glasfaser von bitel: ist wohl nix oder eben ohne Telefon

  • Solarförderung? Solarbetrug!

    Wie kann eine halbwegs gebildete Person und dann auch noch Politikerin und Ministerin von einer Solarförderung sprechen, die gekürzt oder gar gestrichen werden soll?
    Angeblich werden dadurch Milliarden an Geldern erspart.

    Fakt ist: Besitzer von Solaranlagen werden gezwungen, teuren Strom billigst an die EVU’s (Energieversorgungsunternehmen) einzuspeisen, die genau diesen Strom dann wieder für viel Geld an ihre Kunden verkauft.

    Mehrere Fragen drängen sich auf: Zahlt das EVU für die Einspeisung oder der Staat oder die Bürgerinnen und Bürger?

    Wer kassiert den ‚gap‘, die Marge zwischen dem Verkaufspreis der Kilowattstunde -etwa 35ct.- und dem Einspeisepreis von 3ct?

    Man muss unterscheiden zwischen alten Einspeise-Verträgen, zu denen sich der Bund verpflichtet hat, viele Jahre feste Einspeisevergütungen zu zahlen bzw. zu garantieren. Die bleiben vermutlich unangetastet, da es sich um vertragliche Verpflichtungen handelt, die nicht so einfach gestrichen werden können.

    Neue Verträge bieten seit geraumer Zeit aber nur noch Einspeisevergütungen unterhalb des Preises von Strom an den Strombörsen. In all diesen Fällen verdienen die EVU’s also schon kräftig an dem eingespeisten Strom.

    Gleichzeitig weigert sich die Politik, den quasi ‚verschenkten‘ Strom als billigen Industriestrom zu verwenden.

    In meinen Augen ist das Betrug.